Bonitätsprüfung der Schufa und nun?

Die Schufa und damit einhergehende Begriffe, wie Score Wert, haben meist einen negativen Beigeschmack. Mit dem Namen sind häufig auch Existenzängste und Unsicherheiten von Personen verbunden. Die heutige Zeit bringt im Umgang mit den Finanzen auch Nachteile. Verlockende Angebote von Banken, Handelsunternehmen usw. machen es oft zu leicht, in die Schuldenfalle zu tappen. Schnell häufen sich die Forderungen und nicht selten können die Konsumenten das nötige Geld nicht mehr aufbringen. Für diese Problematik trägt die Gesellschaft für Bonitätsprüfungen aber nicht die Schuld. Die Schufa ist laut einer Studie bei 95 Prozent der Befragten bekannt. Dennoch gibt es viele falsche Mythen über den Sinn und Zweck der Aktiengesellschaft.

Was heißt Bonitätsprüfung und was ist der Score?

Unser fortschrittliches Jahrtausend gibt uns viele Möglichkeiten. Mal eben auf Rechnung im Internet etwas bestellen? An einem Samstag noch einen Leasingvertrag abschließen? An der Kasse des Möbelhauses auf die Schnelle eine Ratenvereinbarung treffen? Das ist im Nu geschehen. Möglich sind diese flexiblen Varianten der Tilgung aber nur, aufgrund der gespeicherten und personenbezogenen Score Daten. Wer die Überprüfung der Kreditwürdigkeit besteht, bekommt ganz fix, was sein Herz begehrt. Verschiedene Kriterien der Gesellschaft ermitteln am Ende den möglichen Ausfall der Liquidität einer Person. Auf diese Art werden beispielsweise auch individuelle Kreditzinsen berechnet!

Informationen für die Bonitätsprüfung

Im ersten Moment denken Verbraucher, dass die Schufa nur negative Belastungen eines Menschen abspeichert. Aber laut der Gesellschaft selbst, werden von 90,8 Prozent der Personen positive Aspekte festgehalten. Kriterien zur Speicherung von Informationen sind beispielsweise:
  • Sind Sie Inhaber von Kreditkarten?
  • Haben Sie Kredite und andere Schulden verlässlich zurückgezahlt?
  • Bestellen Sie auf Rechnung und tilgen Sie gemäß der Geschäftsbedingungen?
Falls Auskünfte über nicht getilgte Forderungen vorliegen, werde diese auch vermerkt. Diese speziellen und sensiblen Informationen, werden übrigens von den belasteten Kreditinstitutionen, Handelshäusern, Leasingpartner und Co an die Schufa Holding AG zur Speicherung weitergeleitet. Ganze 682 Millionen Daten verwaltet das Unternehmen aktuell und hält heutzutage auch Informationen zu und über Firmen fest. Nicht relevant und schriftlich festgehalten werden übrigens Daten zum Beruf, Nationalität, Vermögen, oder Familienstand. Das ist und bleibt privat!

Aber wie lange muss man diese negativen Einträge behalten?

Für alle getätigten Geschäfte, werden Daten und Auskünfte unterschiedlich lange gespeichert. Informationen über einzelne Kredite werden nach dem Jahr der Tilgung noch weitere drei Jahre aufbewahrt. Sobald ein Girokonto, oder eine Kreditkarte nicht mehr aktiv ist, wird die Info verworfen. Sobald die Forderungen beglichen sind, verschwinden auch alte Verbindlichkeiten bei Warenhäusern.