Wie erhalte ich einen Handyvertrag trotz Schufa und Bonitätsprüfung?

Viele Verbraucher denken, dass ein Handyvertrag trotz Schufa und Bonitätsprüfung, nicht möglich ist. Dabei bietet ein Handyvertrag viele Vorteile, vom günstigen Allnet-Flatrat bis zu anderen günstigen Vertragskonditionen. Generell ist es nicht üblich, dass Handyverträge ohne Bonitätsprüfung abgeschlossen werden können. Für den Verbraucher heißt es bei einem Vertrag trotz Schufa aufgepasst. Viele Anbieter werben mit unlauteren Mitteln und sind nicht seriös.

Handyvertrag trotz Schufa

Die Chancen sind gering, mit einer negativen Schufa-Auskunft einen Handyvertrag zu bekommen. Dennoch gibt es Möglichkeiten ein Handy trotz Bonitätsprüfung zu erhalten. Wer einen Handyvertrag trotz Schufa abschließen möchte, bei dem prüft der Anbieter die Bonität bei der Schufa. Ist ein negativer Eintrag vermerkt, so wird es in der Regel keinen Handyvertrag geben. Die Gründe können einfacher Natur sein, eine nicht bezahlte Rechnung eines Versandhandels führt bereits zu einem negativen Eintrag. Selbst wenn die Rechnung bezahlt wurde, wird der Eintrag nicht automatisch gelöscht. Die Löschung erfolgt erst nach einigen Jahren. Das bedeutet, ein Handy trotz Schufa, wird es unter Umständen nicht geben, denn der Mobilfunkanbieter kann sich nicht sicher sein, dass der Antragsteller, die aus dem Vertrag entstehenden Kosten regelmäßig bezahlen wird. Wer ein Smartphone trotz Schufa beantragen möchte, muss eine schere Hürde nehmen, denn die besten FlatTarife stellen immer noch die Handyverträge zur Verfügung, nicht aber Prepaid-Nutzer.

Handy trotz Bonitätsprüfung

Wer nicht genau weiß, wie viele Einträge er in der Schufa stehen hat, der kann sich eine kostenlos Auskunft von der Schufa anfordern. (Bestellformular Datenübersicht nach § 34 BDSG) Dann können eventuell erledigte Rechnungen gelöscht werden. Ist die Schufa dennoch so schlecht, dass kein Mobilfunkanbieter ein Handy trotz Schufa genehmigt, so können Verwandte oder Freunde mit eingeschlossen werden. Geht es generell nur um das Handy, dass man mit dem Vertrag haben möchte, so kann es selbst gekauft und mit einer Prepaid-Karte genutzt werden. Der Handy-Kauf kann über einen Kleinkredit finanziert werden, den man trotz Schufa-Eintrag erhält. Etliche Mobilfunkanbieter verwenden andere Optionen um die Bonität zu prüfen. Dazu wird vor dem Vertrag etwa die Anschlussgebühr von einem Konto abgebucht. Bei erfolgter Abbuchung werden die SIM-Karte und das Smartphone trotz Schufa dem Verbraucher zugestellt. Dieser Vorgang dient zur Prüfung, ob eine Kontodeckung besteht.

Handy trotz Schufa mit fairer Schufa-Prüfung

Einen Vertrag trotz Schufa gibt es als sogenanntes Kautionsmodell. So wird vor Abschluss des Vertrages ein bestimmter Betrag als Kaution an den Provider bezahlt. Ist die Zahlung eingegangen, wird das Unternehmen den Betrag hinterlegen und dem Handy trotz Bonitätsprüfung zustimmen. Werden regelmäßig die Zahlungen geleistet, so erhält der Kunde am Vertragsende den Kautionsbetrag zurück. Dies geschieht allesdings sehr selten. Ist ein Vertrag trotz Schufa trotz alternativer Vertragsmodelle abgelehnt worden, so bleiben nur noch die Prepaid-Tarife. Für so einen Vertrag ist eine aufladbare Handykarte vonnöten. Wer ein Smartphone trotz Schufa besitzen möchte, der kann sich einem Handyvertrag mit einer fairen Schufa-Prüfung unterziehen. Einige Mobilfunkanbieter sind kulant und zeigen bei kleineren Schufa-Problemen nicht unbedingt den Ausschluss.